30.5.2017
30.5.2017

Notfall Benji – erst 7 Monate jung und schon ein

 

 

N O T F A L L

 

 

Benji ist ein Frengle (Französische Bulldogge /Beagle Mix

 

 

Größe 37 cm, Gewicht 10 kg

 

geboren ca. Nov. 2016

 

Er ist noch nicht kastriert, aber

 

gechipt, geimpft und entwurmt

 

stubenrein,

 

verträglich mit Hunden, die er kennt

 

Katzen, Kinder unbekannt.

 

 

Da die beiden Rassen, aus denen Benji entstanden ist, normalerweise keine Agressionen zeigen, muss bei  Benji  bisher ziemlich viel schief gelaufen sein. Allein das Mehrfache „verlassen- müssen“ eines Zuhauses erklärt seine Verlassensängste, wenn er allein bleiben soll.

 

 

Für diesen bildschönen,  jungen Hund mögen sich bitte NUR sehr einfühlsame Menschen melden, die Erfahrung mit traumatisierten und unsicheren Hunden haben. Es darf nicht passieren, dass Benji zu einem sogenannten Wanderpokal wird, weil wieder Menschen an dem Versuch scheitern,  ihn zu einem souveränen Hund zu machen. Auch ständiger Trainerwechsel wird seine Unsicherheit bestimmt nicht besser machen!

 


Hier der Bericht des Pflegefrauchens mit der Beschreibung von Benji :

 

„Wir haben vor 3 Monaten aufgrund einer Notsituation bei einer Bekannten einen inzwischen 7 Monate alten Frengle-Welpen Ben (oder Benji) zur Pflege bei uns aufgenommen. Die Vorbesitzerin hatte bereits versucht, ihn zu vermitteln, was aber darin endete, dass er wieder zurückgegeben wurde. Seit März ist er bei uns. Er ist gesund, 37cm und wiegt 10kg.


Impfungen, Chip und Entwurmung haben wir schon übernommen. Er ist ein fröhliches wunderhübsches Kerlchen, das mit seinen Kulleraugen und seiner drolligen Art jeden um den Finger wickelt. Er ist altersgemäß verspielt und testet gern auch seine Grenzen. Ansonsten ist er unglaublich anhänglich und verschmust. Sein Rudel liebt er über alles.
Er ist weitestgehend stubenrein, wissbegierig, lernt schnell und gern.
Er beherrscht die Grundkommandos altersentsprechend gut (sitz, platz, bleib, nein, aus, high five/Pfote), das Fußlaufen ist auch schon machbar. Freilauf haben wir aufgrund des möglichen Jagdtriebs noch nicht probiert. Allein bleiben kann er leider noch nicht.

 

1. Leider zeigte er von allem Anfang Aggressionen gegenüber Hunden, die nicht zum Rudel gehören. Mit unserer Ersthündin und dem Hund meiner Eltern versteht er sich gut und spielt gern; sieht er jedoch fremde Hunde beim Spazieren, rastet er völlig aus (Knurren, Bellen, Schnappen/Beißen, zieht massiv an der Leine, danach nur schwer wieder zu Ruhe zu bekommen). Laut Hundetrainerin kann das mit konsequentem Einzeltraining abtrainiert werden (hat sie auch mehrfach demonstriert),
da wir allerdings beide berufstätig sind und noch einen Ersthund haben, ist ein intensives Einzeltraining außerhalb der Hundeschule nur unregelmäßig möglich.

2. Diese Aggressionen können sich auch gegen Personen/Geräusche richten.
Da wir in einem Mehrfamilienhaus mit sensiblen Nachbarn leben und er bei plötzlichen Geräuschen im Gang (Türzuschlagen, Kindergeschrei) anschlägt, wurden wir bereits „ermahnt“. Ein grundsätzlich höherer Lärmpegel (Musik, Straßenlärm, Fernsehergeräusche) ist kein Problem. Fremde Personen (Postbote, Besuch) werden ebenfalls oft angeknurrt und
verbellt.

Wir haben bereits mit mehreren Hundetrainern gesprochen. Das Urteil lautete immer: "Viel viel Arbeit, sehr viel Konsequenz und am besten eine reizarme Umgebung, dann wird das." Leider können weder mein Mann noch ich, da wir beide vollzeit berufstätig sind, dieses hohe Level an Training und Beschäftigung bieten.

In dieser Situation haben wir schon verschiedenste Menschen angesprochen
(vor allem die Hundetrainer), wie wir am besten weiterverfahren sollten.
Einer dieser Vorschläge war, dass wir uns an Ihre Institution wenden sollten. Uns liegt sehr viel daran, Ben nicht einfach "aufzugeben" oder "loszuwerden", sondern wir wollen versuchen, dass er ein Zuhause bekommt, das ihn mit seinen Eigenheiten liebt und zu schätzen weiß.“

 

Mehr zu Benji bei seiner Pflegestelle unter:

 

0151/55215120 oder 0931/99162345