! !  Außergewöhnliche Suche ! !

 

Neues Zuhause gesucht!

 

Ausnahmsweise nicht für ein herrenloses Tier.

 

Auch die Wohnung   unserer  langjährigen Mieterin und kompetenten Pflegestelle für verwaiste und besonders pflegebedürftige Tiere ist vom Einsturz gefährdet. Aus Sicherheitsgründen sucht  Silke Walther  für ihre zwei- und vierbeinige  Familie  ein neues Zuhause.

 

Gesucht werden tierliebe Vermieter!

 

Hier ihre Bitte:

 

 ( Lesen Sie doch bitte unten meine Geschichte von dem kleinen Lord, gerne würde ich solche Hilfen weiter ausüben können) .

 

Darum suchen wir, mein Partner, (Schreiner) meine beiden Töchter und ich, Hunde, Katzen und Kleintiere einen neuen Wirkungskreis mit viel Platz. Meine Töchter müssen das Armin- Knab-Gymnasium erreichen können.

 

Z. B. ein freistehendes Einfamilienhaus, 100 m² – 120 m² ,  5-7 Zimmer, mit Garten ( ca. 600 m² eingezäunt), gerne auch mit Scheunen oder Garagen oder Carport oder ein kleines Hofanwesen  im Raum Kitzingen, bis 850,00 Euro kalt.

 

Wir freuen uns über jeden Hinweis. Vielen Dank.

 

 Silke Walther

 

 Tel: 0160/8723244

 

 

09321 23622;

 

 walther-silke@t-online.de

 

 

Der kleine Lord

 

Weihnachten, ein Erlebnis für Groß und Klein. Jeder möchte nur eins an diesem besonderen Tag im Jahr: Frieden. So auch unsere Tiere. Zumindest einer, den ich und meine Familie miterleben durften, hatte dieses Glück nicht.

 

Am Heiligabend um ca. 11 Uhr, bekam ich einen Anruf von Frau Drabant, ob ich nicht eine kleine Seele nehmen könnte, die gerade abgegeben wurde. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und ging sofort schauen. Da lag das kleine vierbeinige Christkind, 1,8 kg schwer, total verängstigt, eingeschüchtert und mit den Nerven am Ende. Ein Dackelmix soll es sein, 10 Wochen alt.

 

Sein Leben begann schon unter den schlechtesten Bedingungen, die ein Tier nur haben kann, bei einem Massenvermehrer, viel zu früh von der Mutter getrennt.

 

Keine soziale Prägezeit mit den Geschwistern. Aus dem Ausland nach Deutschland verfrachtet, wieder an einen Fremden und dann ein schönes Bild auf Ebay Kleinanzeigen mit seinen „Geschwistern in der idyllischen Hausaufzucht“.

 

Obwohl die Medien überall warnen, Tierschutzvereine und Organisationen Aufklärungsarbeiten auf allen Ebenen leisten, werden immer noch diese armen Wesen auf diesen Plattformen gekauft.

 

So auch unser kleiner Lord. Unbedacht am 23.12.14 gekauft, ohne jede Vorbereitung und Ahnung mit nach Hause genommen, um dann festzustellen, dass so ein Welpe - wie alle Welpen, weder stubenrein ist, noch sich einfach ins Körbchen legt und schläft. Zum Glück hat jetzt die Vernunft gesiegt und die Käufer haben das Tier nicht einfach „entsorgt“ in Wald und Flur, sondern haben ihn ins Tierheim Kitzingen gebracht. Ab jetzt begann der Kampf um sein Leben.

 

Der kleine Lord war noch niemals 10 Wochen alt. Geschätzt ca. 6 Wochen. Sein Körper konnte mit normaler Nahrung noch nicht viel anfangen. Es folgten viele Wochen mit Durchfall, Parasitenbekämpfung und den Welpen mit der Welt vertraut zu machen, um ihm endlich einen Start als normalen Hund zu ermöglichen. Meinen Kindern und eigenen Tieren danke ich aus ganzem Herzen für diese tolle Hilfe, die jeder Einzelne von den Kindern, Hunden, Katzen und Nagern geleistet hat und noch leistet. Ja, wir konnten uns von diesem Goldstück nicht mehr trennen, da er immer noch Magen-Darmprobleme hat, was Spezialfutter erfordert, was bei solchen Massenzuchten „normal“ ist, auch das wird von den Händlern in Kauf genommen, dass solche Tiere mitunter ihr ganzes Leben Probleme mit Magen-Darm, Augen und Ohreninfekten haben. Auch allergische Reaktionen beim Impfen waren zu verzeichnen.

 

Das alles hat unseren Entschluss gefestigt, dieses kleine Wesen nicht noch einmal in eine fremde Umgebung zu schicken. Jetzt, acht Wochen nach Weihnachten, hat es der kleine Lord geschafft, er ist jetzt stubenrein und kann sich an seinem jungen Leben erfreuen. Ich möchte jetzt nicht mit erhobenem Zeigefinger dastehen, sondern nochmals an diesem Beispiel zeigen, dass ein Tier, welches aus einer seriösen Organisation oder vom Züchter kommt, sein Geld kostet, da hier alles getan wird, was ein Welpe braucht und man sich als verantwortungsvoller Hundebesitzer auch Fragen stellen lassen muss um sicher zu gehen, ob denn überhaupt dieses Tier zu einem passt oder nicht. Wenn sich dabei herausstellt, dass man nicht der Richtige ist, sollte man sich das zu Herzen nehmen und dankbar sein, nicht noch ein Wesen unglücklich gemacht zu haben.