23.7.2016  Blick vom Eingang
23.7.2016 Blick vom Eingang
Blick beim Verlassen des Tierheims
Blick beim Verlassen des Tierheims

7 junge Künstler/innen aus dem AKG lösen große Begeisterung im Tierheim aus!

 

 

Wenn am Tierheimeingang ein Ausruf ertönt wie: „Mein Gott ist das schön“ oder „warte mal, das musst du dir anschauen!“, kann durchaus ein lebendes Tier gemeint sein. Wahrscheinlicher ist aber, dass die neue Wandmalerei, die einen unwillkürlich stehenbleiben lässt, diese Begeisterung hervorruft. So ging es auch uns, den Vorstandsmitgliedern des Tierschutzvereins Kitzingen, als wir das fertiggestellte Werk der jungen Künstler der 11. Jahrgangsstufe des Armin Knab Gymnasiums zum 1. Mal betrachten durften. Wir waren platt vor Begeisterung.

 

 Als vor ca. einem Jahr die notwendigen Renovierungsarbeiten im Tierheim beendet waren und wir nach dem Abzug der Maler auf die helle Wand am Eingang schauten, stand für uns fest:  diese Fläche muss wieder belebt werden. Natürlich  müssen es Tiere sein, an unserer Tierheimwand. Tiere, die auf die Zuwendung von uns Menschen angewiesen sind. Sie sollten möglichst lebendig wirken und unsere Besucher anregen, sich Gedanken über den Umgang mit Tieren und deren Schutz zu machen. Die Bilder sollten im Betrachter Lust erwecken, einem  Tier etwas Gutes zu tun, es zu streicheln, Gassi zu führen oder - wo die Voraussetzungen stimmen, ein Tier zu adoptieren.

 

 Was lag näher, als an Schülerhände zu denken, an Kinder, die ihre Tierliebe in der Kunst bei uns sprechen lassen konnten? (Vielleicht könnte diese Aufgabe  sogar der Anstoß für die Gründung einer Jugendtierschutzgruppe sein?)

 

Da Herr Dr. Knobling, uns beiden Vorständen als ehemaliger Kunstlehrer unserer erwachsenen  Kinder gut bekannt ist, war natürlich er unser Ansprechpartner. Er war sofort dabei und überzeugt, dass es genügend begabte Tierfreunde in seinem Kunst-Additum  gibt, die auch bereit sind, ihre Freizeit den Tieren zu opfern.

 

 An dieser Stelle möchten wir unsere große Bewunderung für die jugendlichen Künstler und Künstlerinnen aussprechen und uns bei ihnen und besonders Herrn Dr. Knobling ganz herzlich bedanken!  

 

Bis alle Vorgespräche und Vorarbeiten abgeschlossen waren dauerte es Monate. Wir Laien hatten keine Vorstellung, von der Mühe der akribischen Vorbereitungen!  Nachdem die Skizze fertig war, und das Gerüst aufgebaut, „lebten“ die einzelnen Bilder-Geschichten innerhalb von zwei Tagen auf der Wand.  

 

Es ist toll, was diese Schülerinnen und Schüler sich ausgedacht haben. Jeder hat sich selbst mit einem Tier dargestellt.  „Luna“, die Hündin von Dr. Knobling,(ein ehemaliger Tierheimhund), die in Natura dem Treiben so gelassen zuschaute, als wisse sie genau, dass sie die Hauptperson ist, ist auf jedem Bild mit Hund ebenso zu erkennen, wie der/die jeweilige Szenen-Maler/in. Ihr Lohn waren die vielen Streicheleinheiten der Künstlerhände in den Malpausen, die sie sichtlich genoss!

 

Wir sind überwältigt von dem Ergebnis!

 

 

Wir sind aber auch sehr beeindruckt, von der Hilfsbereitschaft aller Beteiligten. Dazu gehört die Malerfirma „Guth“, der wir vielen Dank dafür sagen, dass sie uns ohne zu zögern kostenlos das Gerüst aufgebaut und für diese Zeit zur Verfügung gestellt hat.

 

Unser Tierheim ist auf solche Menschen angewiesen. Ohne unsere Sponsoren, Spender und Ehrenamtlichen gäbe es das Tierheim für die Stadt und den Landkreis Kitzingen nicht! Wir sind immer wieder dankbar und froh über jeden, der sich für unser Tierheim und die Tiere einsetzt, so gut es in seinen Möglichkeiten steht.

 

 Unser Dank richtet sich dabei an unsere unermüdlichen Gassigeher und vielen Helfer, auf die wir immer zählen können. Den Firmenchefs und Mitarbeitern, die ihre Zeit und Arbeit für das Tierheim opfern, danken wir ebenso, wie den Privatpersonen, die uns eine Spende zukommen lassen oder uns in ihrem Testament bedenken.  Besonders beeindruckt sind wir von den Kindern, die ihre Spardose auf unserem Bürotisch ausleeren oder einen Flohmarkt zu unseren Gunsten veranstalten.  Das sind Momente, die wir als Lohn und Highlight unserer Arbeit sehen!

 

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