Am 15.10.2018 besuchten Hans Müller (FDP-Kreisrat), Sandra Müller, Andreas Sulzbacher (Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Kitzingen) und Astrid Jung (Vorsitzende des FDP-Ortsverbands Mainschleife/Volkach) das Tierheim Kitzingen, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, was bereits seit längerem in der Presse zu lesen ist.

 

15.9.2018 Foto Sandra Müller - Britting
15.9.2018 Foto Sandra Müller - Britting

Foto von links:. Andreas Sulzbacher, Astrid Jung, Rechtsanwalt Hans Müller neben der Tierheimleiterin und den Vorständen des Tierschutzvereins

 

Das Kitzinger Tierheim braucht dringend Hilfe

 

            Gruppenfoto

 

Am 15.10.2018 besuchten Hans Müller (FDP-Kreisrat), Sandra Müller, Andreas Sulzbacher (Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Kitzingen) und Astrid Jung (Vorsitzende des FDP-Ortsverbands Mainschleife/Volkach) das Tierheim Kitzingen, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, was bereits seit längerem in der Presse zu lesen ist.

 

Das Gebäude ist stark einsturzgefährdet, jederzeit ist mit der sofortigen Schließung zu rechnen. Zahlreiche Risse zieren Böden und Wände, sogar Riss-Monitore wurden bereits angebracht und dienen der Beobachtung der Entwicklung der Bausubstanz.

 

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Das Tierheim beherbergt momentan knapp 50 Tiere, die nicht nur ein neues Zuhause suchen, sondern nun auch um ihre vorübergehende Heimat bangen müssen.

 

Das ausgesprochen engagierte, aber inzwischen langsam verzweifelnde Team um die Leiterin Angela Drabant sowie derVorstand des Tierschutzvereins Kitzingen um Gerd Menche und Iris Frfr. von Crailsheim sorgen sich um die Zukunft ihres Tierheims und ihrer Schützlinge.

 

Benötigt wird ein Grundstück für den Neubau eines Tierheims nach den aktuell gültigen Richtlinien, bzw. mit einem Gebäudebestand, welcher für ein Tierheim umgebaut und genutzt werden kann.

 

Das Grundstück muss ca. 1 ha = 10 000 m² groß und möglichst erschlossen sein.

 

Voraussetzung ist, dass es wegen der potentiellen Lärmbelästigung durch Hundegebell weit genug von einer Bebauung entfernt und ländlich genug zum Gassi gehen ist. Wichtig ist auch eine gute Erreichbarkeit im Sommer wie Winter.

 

Das Tierheim-Team ist für jedes Angebot – auch z. B. Aussiedlerhof – dankbar und bittet Gemeinden und Privatpersonen dringend um Angebote oder Hinweise.

 

https://www.tierheim-kitzingen.de/

 

Sollte keine adäquate Alternative für ein zentrales Tierheim im Landkreis Kitzingen gefunden werden, müssen sich alle Gemeinden selbst um die Unterbringung der Tiere kümmern. Dies dürfte für alle teurer werden.

 

Die Gemeinden bräuchten insgesamt erheblich mehr Personal für die Versorgung ihrer Fundtiere, als es sie - und damit uns Bürgerinnen und Bürger - in einem Tierheim kosten würde.

 

Aktuell führen die Gemeinden für jede Bürgerin und jeden Bürger 0,70€ pro Jahr an das Tierheim ab, was zwar ungefähr die laufenden Kosten deckt, jedoch keine Rücklagen für den Kauf/die vermutlich höhere Pacht eines Grundstücks und Neubau eines Gebäudes zulässt.

 

Auch jede Spende von den insgesamt 90000 Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises (selbstverständlich gegen Spendenquittung) hilft, um dem Tierheim eine Zukunftsperspektive zu bieten.

 

Weiterhin fordert der FDP Kreisverband erneut alle Gemeinden um die Prüfung, ob nicht ein geeignetes Grundstück zur Verfügung gestellt werden kann.

 

 

 

Auch der FDP-Kreis- und Ortsverband werden sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten  in der Öffentlichkeit und den kommunalen Gremien für den Erhalt eines Tierheims im Landkreis Kitzingen einsetzen.

 

Text: Sandra Müller-Britting